„Life goes on, man.“

Ich lese viel, schreibe Texte, übersetze Gedanken aus vier Sprachen und rede vor Menschen. Dafür werde ich bezahlt, und dafür kann man mich buchen. Auch für’s Lesen, ja.

Dank eines komplexen Migrationshintergrundes (mennonitische, russlanddeutsche, plautdietsch sprechende Aussiedlerin), vielen Jahren im Ausland (USA und Bayern) und einem Studium, das auch Critical Whiteness Studies im Curriculum hatte, ist meine Sichtweise immer speziell. Zu meinen Spezialitäten gehört es außerdem, digitale Shitstorms vorauszusehen und zu verhindern. Für die analogen kann ich nichts.

Alle Fragen bezüglich meines Romanprojekts gerne auch an meine Literaturagentur Michael Gaeb.

Meinen bekanntesten Text zum Thema Heimat kann man hier nachlesen.

»Ich trage mit mir und in mir die Sprache meiner Vorfahren. Ich habe nichts anderes vorzuweisen. Dokumente kann man fälschen. Namen kann man sich erheiraten. Meine Sprache, die ersten Worte, die ich in meinem Leben gehört und gesprochen habe, in ihnen finde ich meine Heimat«

Ein Dutzend Gründe, Elina Penner

Es gab Zeiten, da bin ich gerne ins Stadion gegangen, oder habe in Kneipen Bier getrunken, während Pre…Sky lief. Das ist lange her, denn jetzt leben wir wieder in Ostwestfalen und da müssen Anträge ausgefüllt und Hecken gestutzt werden. Nichtsdestotrotz: Auch Fußball gehört zu meinen Themen.

Viele Plattformen schätzen an mir, dass ich so gerne fluche. Ich kann das auch lassen, auch wenn es mir schwerfällt. Vor allen Dingen beim Thema gleichberechtigte Partnerschaft, Ehegattensplitting, toxische Maskulinität und Alltagsrassismus.

Ohne Bücher geht es nicht. Ich lese permanent, rezensiere, empfehle weiter und bespreche Literatur auf Veranstaltungen. Meistens unterhaltsam, nie ganz ernst, buchen Sie mich, solange es Bier gibt und Beyoncé läuft, bin ich dabei.